Dogging ist ein Phänomen mit eigener Community, eigenen Regeln und eigenen Orten. Wer mitmachen will, braucht das richtige Wissen. Wer zuschaut, braucht das richtige Verständnis. Und wer Kontakte sucht, findet sie hier.
Outdoor Dogging hat britische Wurzeln, ist aber längst im deutschsprachigen Raum angekommen. Das Konzept: Pärchen oder Einzelpersonen haben Sex im Freien – oft auf Parkplätzen, in Wäldern oder an Aussichtspunkten – und andere können zuschauen oder werden eingeladen, teilzunehmen. Das Beobachtetwerden ist bewusster, gewollter Teil des Erlebnisses.
Dogging ist damit eine Schnittstelle zwischen Exhibitionismus, Voyeur Outdoor und Public Sex.
Berlin hat mehrere bekannte Spots im Grunewald. Hamburg: Dogging-Parkplätze im Harburg-Bereich. München: Isarauen, Forstenrieder Park-Randgebiete. Köln: Umgebung Wahner Heide. Frankfurt: Taunus-Zugangswege.
Dogging funktioniert für Paare, die gemeinsam aktiv sind und Beobachter willkommen heißen, für Einzelpersonen (als Aktive oder Beobachter) und für Menschen, die neue Kontakte in dieser Community suchen.